Speziell native Olivenöle extra enthalten eine große Zahl strukturell unterschiedlicher Komponenten.
Zu diesen sogenannten Fett-Begleitstoffen gehören z. B. Vitamine wie Tocopherol (Vitamin E), Flavonoide, Phenole, Kohlenwasserstoffe, Sterole und Geschmacks-/Aromastoffe. Während die aromatischen Substanzen für den charakteristischen Geschmack und das Aroma des Öls verantwortlich sind, erhöhen die anderen Substanzen seine Stabilität, indem sie schädliche und zerstörerische Prozesse, wie die durch freie Radikale verursachte Oxidation von Lipiden, verhindern.
Für die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehörenden Kohlenwasserstoffe (bes. Squalen) und Phytosterine belegen viele Studien vor allem protektive Wirkungen gegen Krebserkrankungen.
Angesichts möglicher zusätzlicher synergistischer Effekte zwischen allen genannten Fettbegleitstoffen sowie der günstigen Fettsäurezusammensetzung könnten die positiven Wirkungen des Olivenöls in seiner Gesamtheit sogar größer sein als die Summe der positiven Effekte der einzelnen Inhaltsstoffe.
Immer mehr Wissenschaftler und Ernährungsexperten raten heute zur gesunden Mittelmeerkost, in der das Olivenöl sowohl geschmacklich als auch ernährungsphysiologisch eine überragende Rolle spielt.
Wirkung der Fettbegleitstoffe:
Die wichtigsten Nicht-Fett-Begleitstoffe in Olivenöl




